Die Farbenvielfalt der Papageienvögel
Von den etwa 125 Arten von Papageienvögeln, die im Weltvogelpark gehalten werden, finden sich die meisten im Lori-Atrium, in den Sittichblöcken und im Papageienhaus.
Folgt man dem Rundgang, so gelangt man als Erstes in das Lori-Atrium, in dem fast ausschließlich verschiedenste, farbenprächtige Lori-Arten gezeigt werden. Das Atrium besteht aus Gehegen, die passend für die Bedürfnisse der Loris eingerichtet sind. In den Meisten befinden sich Böden aus großen Kieselsteinen und in den Volieren immer frische Zweige, an denen die Loris nagen können.
An das Lori-Atrium schließt sich eine große Anlage an, auf der Großpapageien wie Hyazintharas und hellrote Aras vergesellschaftet sind. Diese Anlage bietet den Vögeln viel Platz zum Fliegen und wird überwiegend genutzt, um junge Aras zu sozialisieren.
Die so genannten Sittichblöcke erhielten ihren Namen, da in der Vergangenheit ausschließlich Sittiche und andere Papageien dort zu Hause waren. Heutzutage wurde dieses Prinzip etwas gelockert und man kann dort nun außer Sittichen und Kakadus auch andere Vögel bewundern. So wird ein Sittichblock inzwischen von den stark gefährdeten, brasilianischen Rotschnabelhokkos und Schwarzmaskenguanen bewohnt.
In einer Voliere finden sich besonders seltene Tierarten aus Neukaledonien – die Kagus und Hornsittiche, beides Arten, die von der IUCN als „stark gefährdet“ angesehen werden und deren natürlicher Lebensraum keine natürlichen Feinde beinhaltete, bevor Menschen diese kleinen Inseln entdeckten.
Das Papageienhaus ist bekannt für die Sammlung an diversen Papageienvögeln wie den seltenen Fächerpapagei, China-Sittiche oder der Borstenkopf. Das Haus besticht durch seine achteckige Form, die den Besucher zu beiden Seiten entlang schön gestalteter Volieren führt. In der Mitte des Hauses lassen sich Palmkakadus und Rotschwanz-Rabenkakadus in noch größeren Volieren bewundern. Zur einmaligen Atmosphäre des Hause tragen die farbenfrohe Bepflanzung, die dem natürlichen Habitat der Vögel entspricht, sowie der Wasserfall nahe des Eingangs bei.
Viele Gehege, die Papageienvögel beherbergen, sind nicht stark bepflanzt. Papageien sind bekannt dafür, dass sie gerne an allem Grünen nagen, was sie finden können und Pflanzen schnell in ihre Einzelteile zerlegen.
Um Papageien trotzdem immer zu beschäftigen, gibt es regelmäßig frische Zweige mit Blättern, an denen die Vögel nach Herzenslust herumknabbern können.










