Nachrichten aus dem Weltvogelpark Walsrode
Geschlossen – aber keine Pause!
Auch wenn der Park für die Öffentlichkeit noch bis zum 17.03.2010 geschlossen bleibt, geht die Arbeit im Weltvogelpark fleißig weiter – es wird renoviert, gestrichen, gebaut und gepflanzt.
Und auch die zahlreichen Vögel kommen in dieser Zeit nicht zu kurz. In den Winterquartieren werden sie weiterhin täglich von den erfahrenen Tierpflegern gehegt und gepflegt.
Die ersten Vögel sind schon in Paarungsstimmung und beginnen fleißig mit ihrem Brutgeschäft. Unsere Pelikane fühlen sich in ihrem Winterquartier so wohl, dass sie bereits die ersten Eier gelegt haben. Nachwuchs gab es auch schon bei unseren Humboldt-Pinguinen. Die ersten vier Küken wachsen in der Babystation wohl behütet heran.
Christian Wulff tauft jungen Humboldt-Pinguin
Hoher Besuch für einen kleinen Pinguin: Der Ministerpräsident von Niedersachsen, Christian Wulff, hat am 7. August einen jungen Humboldt-Pinguin in der Aufzuchtstation des Weltvogelpark Walsrode auf den Namen Alexander getauft.
Hintergrund ist der Todestag des bedeutenden Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt, der sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährt.
Der Humboldt-Pinguin ist in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet, den Küstengebieten Chiles und Perus sowie deren Inseln, stark in seinem Bestand bedroht. Die Überfischung der Meere, die Bejagung durch den Menschen, die Folgen der Meeresverschmutzung und des Klimawandels sowie die Störung der Brutkolonien setzen den geschätzten 10.000 bis 12.000 Brutpaaren immer weiter zu. Der Weltvogelpark Walsrode leistet mit seinen Nachzuchten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser Pinguin-Art.
Kindergarten aus der Vogelperspektive
Rund 500 Jungtiere verschiedenster Gattungen halten im Weltvogelpark Walsrode derzeit sowohl ihre tierischen als auch ihre menschlichen Pfleger auf Trab.
Nicht nur winzige Pinguine oder halbstarke Kondore sind im weltweit größten Vogelpark im Herzen der Lüneburger Heide zu bestaunen.
Auch Arten, die vom Aussterben bedroht sind und weltweit fast nirgendwo sonst nachgezüchtet werden konnten wie Riesen-Seeadler oder Mandschurenkraniche, machen hier ihre ersten Geh- und Flugversuche.
Mit dieser Patenschaft weist der Weltvogelpark auf die besondere Bedeutung der Arterhaltung hin, der er sich seit seinem Bestehen verpflichtet fühlt.








